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Uedem - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Uedem  
   

Kurzbiografie: Uedem

Einwohner: ca. 8.163 (Stand 31. Dez. 2024), Kreis Kleve rund 322.000 Einwohner [[6]]

Lage: Nordrhein-Westfalen, Kreis Kleve, Regierungsbezirk Düsseldorf; liegt am unteren linken Niederrhein auf etwa 10 bis 40 m ü. NHN, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft zwischen Kleve, Goch und Kevelaer, etwa 15 km südöstlich von Kleve und 25 km nordwestlich von Krefeld

Anreise: Nächste Bahnhöfe in Kleve und Geldern mit Regionalverkehr (RB33) nach Nijmegen (NL), Emmerich und Düsseldorf; Autobahn A57 mit Anschlussstelle Uedem direkt im Gemeindegebiet; Bundesstraße B67 durchquert das Gemeindegebiet; Buslinien der NIAG und regionaler Verkehrsgesellschaften erschließen alle Ortsteile; VRR-Tarif gilt im gesamten Gebiet; gut ausgebautes Radwegenetz mit lokalen Niederrhein-Routen und Wanderwegen im Uedemer Hochwald

Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung 863 als „in Odeheimero marca", eine der ältesten fränkischen Siedlungen am Unteren Niederrhein; Stadtprivilegien 1359 verliehen, später verloren; Name vom Personennamen Udo mit der Endung „-heim" abgeleitet; bekannt als „Schusterstädtchen" durch jahrhundertealte Schuhmacher-Tradition seit dem 19. Jahrhundert; Hohe Mühle von 1319 als eine der ältesten Steinwindmühlen am Niederrhein mit Schuster- und Lederwarenmuseum; Pfarrkirche St. Laurentius mit Turm aus dem 12. Jahrhundert, neoromanischer Neubau 1888–1890, nach Kriegszerstörungen 1958–1960 wiederaufgebaut; historische Stadtmauer mit vier Wällen (Graf-Johann-Wall, Agathawall, Burgwall, Turmwall) und vier ehemaligen Stadttoren; vier lebensgroße Bronzeplastiken von Wolfgang Frische markieren die ehemaligen Torstandorte (Müller, Gerber, Bauer, Viehhirtin); Uedemer Hochwald mit europaweit einzigartiger Ansammlung von 13 römischen Übungslagern aus dem 1.–3. Jahrhundert; Gemeinde besteht aus vier Ortsteilen: Uedem, Keppeln, Uedemerbruch und Uedemerfeld [[1]]; „Uemse Knoll" als Bronzeplastik einer Zuckerrübe am Rathaus; Teil des Niederrheins und des Naturraums Reichswald; lebendiges Vereinsleben mit Kultur-, Musik- und Sportvereinen; bekannt als „Schusterstädtchen am Niederrhein" und „Tor zum Uedemer Hochwald"

Ortsbeschreibung: Uedem – Niederrhein-Charme, Schuster-Tradition und römische Geschichte im Reichswald

Uedem ist eine Gemeinde, die Geschichte atmet und niederrheinische Lebensart verkörpert. Am unteren Niederrhein gelegen, eingebettet zwischen flachen Feldern, dem Uedemer Hochwald und dem nahen Reichswald, verbindet der Ort über 1.160 Jahre dokumentierte Geschichte mit handwerklicher Tradition. Die erste urkundliche Erwähnung 863 markiert den Beginn einer langen Tradition als fränkische Siedlung und später als Stadt mit Stadtmauer und Stadtrechten. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Uedem versteht sich nicht als verschlafener Flecken, sondern als lebendige Gemeinde im Kreis Kleve, in der Tradition, Handwerk und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Uedems ist vielfältig und von der reichen Schuster- und Stadtgeschichte verwoben. Die Hohe Mühle als historische Windmühle von 1319 ist das architektonische Wahrzeichen und beherbergt ein Schuster- und Lederwarenmuseum zur traditionellen Uedemer Schuhfabrikation. Die Pfarrkirche St. Laurentius mit ihrem Turm aus dem 12. Jahrhundert ist spiritueller Mittelpunkt und dokumentiert die kirchliche Geschichte der Region. Die historischen Reste der Stadtmauer und die vier Bronzeplastiken an den ehemaligen Stadttor-Standorten öffnen Fenster in die mittelalterliche Stadtstruktur. Der Uedemer Hochwald mit seinen 13 römischen Übungslagern aus dem 1.–3. Jahrhundert ist ein archäologisches Highlight von europäischem Rang. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben, lokale Feste und die niederrheinische Gastfreundschaft ergänzt.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Uedems ist die Verbindung von Schuster-Tradition, römischer Geschichte und Niederrhein-Lage. Die Gemeinde als ehemalige Weber- und Schuhmacherstadt mit der Hohe Mühle als Museum unterstreicht ihre handwerkliche Bedeutung. Der Uedemer Hochwald mit den römischen Lagern bietet einzigartige kulturhistorische Erlebnisse. Die direkte Autobahnanbindung an die A57 fördert Pendlerströme, während die dörfliche Ruhe und die ländliche Gemeinschaft Zuzügler anziehen, die das Miteinander schätzen.

Wirtschaftlich ist Uedem ein ausgewogener Mix aus Handwerk, Dienstleistung, Verwaltung, mittelständischer Industrie und Tourismus. Die gute Verkehrsanbindung an die A57 und den Niederrhein fördert Unternehmen und Pendler. Der Tourismus profitiert von der Kombination aus Kultur, Geschichte, Natur und niederrheinischer Gastfreundschaft.

Die politische Kultur Uedems ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und einem starken Ehrenamt. Als Gemeinde im Kreis Kleve wirkt Uedem über lokale Initiativen, Vereine und den Gemeinderat aktiv an der Entwicklung mit.

Gesellschaftlich ist Uedem ein Ort der Offenheit und des Miteinanders. Die niederrheinische Mentalität – bodenständig, hilfsbereit, traditionsbewusst – prägt das Zusammenleben.

Ausflüge in die Umgebung

Hohe Mühle: Historische Windmühle von 1319 mit Museum – im Osten von Uedem.
Pfarrkirche St. Laurentius: Kirche mit Turm aus dem 12. Jahrhundert – im Ortskern.
Stadtmauer-Reste: Historische Befestigung – vereinzelt im Ortsbild erhalten.
Vier Bronzeplastiken: Müller, Gerber, Bauer, Viehhirtin – an ehemaligen Torstandorten.
Uedemer Hochwald: Waldgebiet mit 13 römischen Übungslagern – östlich des Ortes.
Uemse Knoll: Bronzeplastik am Rathaus – am Marktplatz.
Kleve: Kreisstadt mit Schloss – ca. 15 km.
Goch: Nachbarstadt mit Kultur – ca. 10 km.
Kevelaer: Wallfahrtsstadt – ca. 12 km.
Geldern: Nachbarstadt mit Regionalbahnhof – ca. 15 km.
Niederrhein: Region mit Kultur, Natur und Erlebnis – rundum.
Reichswald: Großes Waldgebiet – direkt angrenzend.

Uedem

Hinweise: Uedem ist eine Gemeinde im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen und liegt am unteren Niederrhein, etwa 15 km südöstlich von Kleve. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 863, die Stadtprivilegien wurden 1359 verliehen. Die Hohe Mühle, die Pfarrkirche St. Laurentius und der Uedemer Hochwald mit den römischen Lagern sind die Highlights. Uedem ist gut mit dem Bus erreichbar: Die NIAG-Linien verbinden mit Kleve, Goch und der Region; der VRR-Tarif gilt im gesamten Gebiet. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Kleve und Geldern mit Regionalverbindungen. Für Autofahrer ist die A57 mit Anschlussstelle Uedem ideal; Parkmöglichkeiten sind im Ortszentrum und an den Sehenswürdigkeiten ausreichend vorhanden. Lokale Radwege führen durch den Niederrhein und machen Uedem zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren. Die Hohe Mühle kann während der Öffnungszeiten besichtigt werden – das Schuster- und Lederwarenmuseum zeigt die traditionelle Uedemer Schuhfabrikation. Die Pfarrkirche St. Laurentius kann bei Gottesdiensten oder nach Absprache besichtigt werden. Die historischen Stadtmauer-Reste und die vier Bronzeplastiken sind ganzjährig zugänglich. Der Uedemer Hochwald mit den römischen Übungslagern lädt zu Wanderungen ein – die bis zu 0,5 m hohen Wälle sind außergewöhnlich gut erhalten. Das lebendige Vereinsleben prägt das dörfliche Miteinander – Veranstaltungstermine bei der Gemeindeverwaltung erfragen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Mühlen-Besichtigung, Kirchenbesuch und einer Wanderung im Uedemer Hochwald oder einem Abstecher nach Kleve oder Kevelaer. Uedem lohnt sich als Tagesziel für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Römer-Fans, Handwerks-Enthusiasten, Naturliebhaber und Erholungssuchende oder als Basis für Erkundungen am Niederrhein, im Kreis Kleve und im Raum Kleve-Goch. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die historische Bausubstanz und die empfindliche Natur im Uedemer Hochwald und im Reichswald bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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