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Sprockhövel - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Sprockhövel  
   

Kurzbiografie: Sprockhövel

Einwohner: ca. 24.232 (Stand 31. Dez. 2024) [[4]], Ennepe-Ruhr-Kreis rund 325.000 Einwohner

Lage: Nordrhein-Westfalen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Regierungsbezirk Arnsberg; liegt im Bergischen Land auf etwa 100 bis 350 m ü. NHN, eingebettet in die bewaldete Hügellandschaft zwischen Ruhr und Wupper, etwa 15 km südwestlich von Wuppertal und 20 km nordöstlich von Bochum

Anreise: Nächste Bahnhöfe in Hattingen, Wuppertal und Gevelsberg mit Regionalverkehr (RB48, S8, S9) nach Düsseldorf, Hagen und Dortmund; Autobahn A43 mit Anschlussstellen Sprockhövel und Witten-Herbede in der Nähe; Bundesstraße B51 durchquert das Stadtgebiet; Buslinien der regionalen Verkehrsgesellschaften erschließen alle Stadtteile; VRR-Tarif gilt im gesamten Gebiet; gut ausgebautes Radwegenetz mit Anbindung an Bergische Panoramastraße, Nordbahntrasse und lokale Routen

Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung um 1000 als „Spurkinhuvelo" im Traditionsverzeichnis der Abtei Werden; Name vermutlich von „Sprock" (Sprudel, Quelle) und „Hövel" (Hügel); bekannt als Bergbaustadt mit über 500 Jahren Kohle- und Eisenerzabbau; Zeche Alte Haase als Besucherbergwerk und Industriedenkmal von 1897; Malakowturm als imposantes Industriedenkmal; historische Fachwerkhöfe und Speicherbackhäuser aus dem 16. Jahrhundert; Schloss Steinhausen als barocke Anlage; Geburtsort von Mathilde Franziska Anneke (1817–1884), Frauenrechtlerin und Journalistin, und Wohnort von Henriette Davidis (1801–1876), Autorin des berühmten Kochbuchs; Stadtgründung 1970 durch Zusammenschluss der Gemeinden Sprockhövel, Haßlinghausen und Teilen von Bredenscheid-Stüter; Teil des Ennepe-Ruhr-Kreises und der Route der Industriekultur; lebendiges Vereinsleben mit Heimat- und Geschichtsverein, Schützenbruderschaften und Freiwilliger Feuerwehr; bekannt als „Stadt zwischen Ruhr und Wupper" und „Bergbau-Tradition im Bergischen"

Ortsbeschreibung: Sprockhövel – Bergbau-Charme, Bergische Idylle und Industriekultur zwischen Ruhr und Wupper

Sprockhövel ist eine Stadt, die Geschichte atmet und bergische Lebensart verkörpert. Zwischen Ruhr und Wupper gelegen, eingebettet in bewaldete Hügel und Täler, verbindet der Ort über 1.000 Jahre dokumentierte Geschichte mit industrieller Tradition. Die erste urkundliche Erwähnung um 1000 markiert den Beginn einer langen Tradition als Bergbau- und Eisenstandort. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Sprockhövel versteht sich nicht als Wuppertaler oder Bochumer Vorort, sondern als lebendige Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis, in der Tradition, Handwerk und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Sprockhövels ist vielfältig und von der reichen Bergbau-Geschichte verwoben. Die Zeche Alte Haase als Besucherbergwerk ist das architektonische und historische Wahrzeichen. Der Malakowturm dokumentiert die industrielle Vergangenheit der Region. Historische Fachwerkhöfe und Speicherbackhäuser aus dem 16. Jahrhundert laden zu Entdeckungstouren ein. Schloss Steinhausen als barocke Anlage öffnet Fenster in die adelige Geschichte. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Heimat- und Geschichtsverein, Schützenbruderschaften, Sportvereine, Chöre und die Freiwilligen Feuerwehren in allen Ortsteilen organisieren das Jahr über Feste, Konzerte und Begegnungen.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Sprockhövels ist die Verbindung von Bergbau-Erbe, Bergischer Natur und Grenzlage zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land. Die Stadt bewahrt auf einzigartige Weise ihre industrielle Vergangenheit mit Besucherbergwerk und Industriedenkmälern. Die Nordbahntrasse als stillgelegte Bahnstrecke, die heute als Rad- und Wanderweg genutzt wird, führt durch die Region und macht Sprockhövel zu einem idealen Ausgangspunkt für Aktivurlauber. Die gute Verkehrsanbindung an Wuppertal, Bochum und das Ruhrgebiet fördert Pendlerströme, während die dörfliche Ruhe Zuzügler anzieht.

Wirtschaftlich ist Sprockhövel ein ausgewogener Mix aus Handwerk, Dienstleistung, Verwaltung und Tourismus. Die gute Verkehrsanbindung an A43 und den ÖPNV fördert Unternehmen und Pendler. Der Tourismus profitiert von der Kombination aus Kultur, Geschichte und bergischer Gastfreundschaft.

Die politische Kultur Sprockhövels ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und einem starken Ehrenamt. Als Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis wirkt Sprockhövel über lokale Initiativen, Vereine und den Stadtrat aktiv an der Entwicklung mit.

Gesellschaftlich ist Sprockhövel ein Ort der Offenheit und des Miteinanders. Die bergische Mentalität – bodenständig, hilfsbereit, traditionsbewusst – prägt das Zusammenleben.

Ausflüge in die Umgebung

Zeche Alte Haase: Besucherbergwerk und Industriedenkmal – in Niedersprockhövel.
Malakowturm: Historischer Schachtturm von 1897 – im Stadtgebiet.
Schloss Steinhausen: Barocke Schlossanlage – im Ortsteil Gennebreck.
Speicherbackhaus: Historisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert – auf dem Großen Siepen.
Nordbahntrasse: Stillgelegte Bahnstrecke als Rad- und Wanderweg – durch Sprockhövel führend.
Bergische Panoramastraße: Aussichtsreiche Route – durch die Region führend.
Hattingen: Altstadt mit Fachwerk und Ruhr – ca. 10 km.
Wuppertal: Stadt mit Schwebebahn – ca. 15 km.
Bochum: Ruhrgebietsstadt mit Kultur – ca. 20 km.
Ennepe-Ruhr-Kreis: Region mit Kultur, Natur und Erlebnis – rundum.

Sprockhövel

Hinweise: Sprockhövel ist eine Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen und liegt zwischen Ruhr und Wupper, etwa 15 km südwestlich von Wuppertal. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1000, die Stadtgründung in der heutigen Form war am 1. Januar 1970. Die Zeche Alte Haase, der Malakowturm und Schloss Steinhausen sind die kulturellen Highlights. Sprockhövel ist gut mit dem Bus erreichbar: Die regionalen Buslinien verbinden mit Hattingen, Wuppertal und Gevelsberg. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Hattingen, Wuppertal und Gevelsberg mit Regional- und S-Bahn-Verbindungen. Für Autofahrer sind die A43 mit Anschlussstellen Sprockhövel und Witten-Herbede sowie die B51 gut geeignet; Parkmöglichkeiten sind in den Ortsteilen und an den Sehenswürdigkeiten ausreichend vorhanden. Der VRR-Tarif gilt im gesamten ÖPNV-Gebiet. Die Nordbahntrasse und lokale Routen führen durch die Region und machen Sprockhövel zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Die Zeche Alte Haase als Besucherbergwerk kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden – Öffnungszeiten und Termine vorher prüfen. Der Malakowturm kann von außen besichtigt werden. Schloss Steinhausen ist in Privatbesitz und kann von außen besichtigt werden – respektvoller Umgang wird erbeten. Der Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. bietet historische Führungen und Vorträge an – Termine vorher erfragen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Zechen-Besichtigung, Dorfrundgang und einer Radtour auf der Nordbahntrasse oder einem Abstecher nach Hattingen. Sprockhövel lohnt sich als Tagesziel für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Bergbau-Fans, Industrie-Enthusiasten, Radfahrer und Erholungssuchende oder als Basis für Erkundungen im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Bergischen Land und im Raum Wuppertal-Bochum. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die historische Bausubstanz und die empfindliche Natur in der Region bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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