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Rees - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Rees  
   

Kurzbiografie: Rees

Einwohner: ca. 21.900 in der Stadt, Kreis Kleve rund 315.000 Einwohner

Lage: Nordrhein-Westfalen, Kreis Kleve, Regierungsbezirk Düsseldorf; liegt am unteren Niederrhein auf etwa 17 m ü. NHN, eingebettet in die Rheinauenlandschaft zwischen Rhein und niederländischer Grenze, etwa 25 km nordwestlich von Wesel und 15 km südlich von Emmerich am Rhein

Anreise: Bahnhof Empel-Rees an der Hollandstrecke Oberhausen–Arnheim mit Regionalverkehr (RE19 Rhein-IJssel-Express) nach Düsseldorf, Wesel, Emmerich und Arnheim (NL); Autobahn A3 mit Anschlussstelle Rees in der Nähe; Bundesstraßen B8 und B67 durchqueren das Stadtgebiet; Buslinien der NIAG und Regionalverkehr erschließen alle Stadtteile; VRR-Tarif gilt im gesamten Gebiet; gut ausgebautes Radwegenetz mit Anbindung an Niederrhein-Route, Rheinradweg und lokale Routen; Rheinfähren „Rääße Pöntje" und „Inseltreue" verbinden mit dem gegenüberliegenden Ufer

Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung um 700, Stadtrechte 1228 durch den Kölner Erzbischof – älteste Stadt am unteren Niederrhein; historische Altstadt mit mittelalterlicher Struktur und Fachwerkhäusern; Stadtbefestigungsanlagen mit restaurierten Kasematten; Koenraad-Bosman-Museum mit Stadtgeschichte und Kunst; Scholten-Mühle als Wallholländermühle von 1848; Haus Aspel als ehemaliges Wasserschloss und Kloster; Reeser Schanz als Naturschutzgebiet und Freizeitgelände am Rhein; Teil der Euregio Rhein-Waal und des Niederrhein-Radwegenetzes; lebendiges Vereinsleben mit Schützenbruderschaften, Karnevalsvereinen und Sportclubs; Haldern Pop Festival als überregional bekanntes Open-Air-Event

Ortsbeschreibung: Rees – Hansestadt, Rhein-Idylle und niederrheinische Lebensart am unteren Niederrhein

Rees ist eine Stadt, die Geschichte atmet und rheinische Gelassenheit lebt. Am unteren Niederrhein gelegen, eingebettet in die Auenlandschaft zwischen Rhein und niederländischer Grenze, verbindet der Ort mittelalterliche Substanz mit landschaftlicher Schönheit. Die Stadtrechtsverleihung 1228 markiert den Beginn einer über 800-jährigen dokumentierten Stadtgeschichte, deren Wurzeln bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Rees versteht sich nicht als Weseler Vorort, sondern als lebendige Hansestadt im Kreis Kleve, in der Tradition, Kultur und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Rees' ist vielfältig und von der reichen Regionalgeschichte verwoben. Die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, dem Marktplatz und den restaurierten Stadtbefestigungen lädt zu entspannten Spaziergängen ein. Das Koenraad-Bosman-Museum dokumentiert die Stadtgeschichte und zeigt wechselnde Kunstausstellungen. Die Scholten-Mühle als Wallholländermühle ist ein technisches Denkmal. Haus Aspel, ein ehemaliges Wasserschloss, dokumentiert die adelige Vergangenheit der Region. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Schützenbruderschaften, Karnevalsvereine, Sportclubs, Musikvereine und die Freiwillige Feuerwehr organisieren das Jahr über Feste, Konzerte und Begegnungen.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal von Rees ist die Verbindung von Rheinlage, historischer Altstadt und grenzüberschreitender Nähe zu den Niederlanden. Der Rheinradweg und die Niederrhein-Route führen durch die Stadt und machen Rees zu einem idealen Etappenziel für Radreisende. Die Rheinfähren „Rääße Pöntje" und „Inseltreule" schaffen maritime Atmosphäre und verbinden mit dem gegenüberliegenden Ufer. Die Reeser Schanz als Naturschutzgebiet und Freizeitgelände bietet Naherholung mit Wasserblick.

Wirtschaftlich ist Rees ein ausgewogener Mix aus Handwerk, Dienstleistung, Verwaltung und Tourismus. Die gute Verkehrsanbindung an A3, B8, B67 und die Bahnverbindung fördert Unternehmen und Pendler. Der Tourismus profitiert von der Kombination aus Kultur, Natur und niederrheinischer Gastfreundschaft.

Die politische Kultur von Rees ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und einem starken Ehrenamt. Als Stadt im Kreis Kleve wirkt Rees über lokale Initiativen, Vereine und den Stadtrat aktiv an der Entwicklung mit.

Gesellschaftlich ist Rees ein Ort der Offenheit und des Miteinanders. Die niederrheinische Mentalität – bodenständig, hilfsbereit, rheinisch gelassen – prägt das Zusammenleben.

Ausflüge in die Umgebung

Historische Altstadt: Mittelalterliche Struktur mit Fachwerkhäusern – im Stadtzentrum.
Stadtbefestigung: Restaurierte Kasematten und Mauern – in Rheinnähe.
Koenraad-Bosman-Museum: Stadtgeschichte und Kunst – im Ortskern.
Scholten-Mühle: Wallholländermühle von 1848 – am Stadtrand.
Haus Aspel: Ehemaliges Wasserschloss – im Süden der Stadt.
Reeser Schanz: Naturschutzgebiet mit Freizeitangebot – am Rhein.
Rhein-Promenade: Spazierweg mit Flussblick – direkt am Wasser.
Rheinradweg: Flussbegleitender Radweg – durch Rees führend.
Niederrhein-Route: Regionale Radroute – in der Umgebung.
Emmerich am Rhein: Grenzstadt mit Kultur – ca. 15 km.
Wesel: Hansestadt mit Zitadelle – ca. 25 km.
Kleve: Residenzstadt mit Schloss – ca. 20 km.
Niederlande: Grenzübergänge und Kultur – ca. 10 km.
Haldern Pop: Überregionales Musikfestival – im Stadtteil Haldern.

Rees

Hinweise: Rees ist eine Stadt im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen und liegt am unteren Niederrhein, etwa 25 km nordwestlich von Wesel. Die Stadtrechte wurden 1228 verliehen. Die historische Altstadt, die Stadtbefestigung und das Koenraad-Bosman-Museum sind die kulturellen Highlights. Rees ist gut mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof Empel-Rees liegt an der Hollandstrecke mit Regionalverbindungen nach Düsseldorf, Wesel, Emmerich und Arnheim (NL). Für Autofahrer sind die A3 mit Anschlussstelle Rees sowie die B8 und B67 gut geeignet; Parkmöglichkeiten sind im Ortskern und an den Sehenswürdigkeiten ausreichend vorhanden. Der VRR-Tarif gilt im gesamten ÖPNV-Gebiet. Der Rheinradweg und die Niederrhein-Route führen durch die Stadt und machen Rees zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren. Das Koenraad-Bosman-Museum und die Scholten-Mühle haben saisonale Öffnungszeiten – vorher prüfen. Die restaurierten Kasematten können besichtigt werden – Führungen nach Voranmeldung möglich. Die Rheinfähren „Rääße Pöntje" und „Inseltreule" verkehren saisonal – Fahrplan vorher prüfen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Altstadtrundgang, Museumsbesuch und einer Radtour am Rhein oder einem Abstecher nach Emmerich oder Wesel. Rees lohnt sich als Tagesziel für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Radfahrer, Rhein-Fans und Erholungssuchende oder als Basis für Erkundungen am Niederrhein, im Kreis Kleve und im Raum Wesel-Emmerich. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die historische Bausubstanz und die empfindliche Natur in den Rheinauen und Naturschutzgebieten bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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