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Ollheim - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Ollheim  
   

Kurzbiografie: Ollheim (Swisttal)

Einwohner: ca. 805 im Ortsteil Ollheim, Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis mit rund 18.500 Einwohnern

Lage: Nordrhein-Westfalen, Rhein-Sieg-Kreis, Gemeinde Swisttal; liegt linksrheinisch in der Voreifel auf etwa 135 bis 152 m ü. NHN, eingebettet in die ländliche Landschaft zwischen Eifel und Vorgebirge, etwa 15 km westlich von Bonn und in der Nähe der Autobahn A61

Anreise: Über die Bundesautobahn A61 mit Anschlussstellen in der Nähe; Bundesstraße B56 verbindet mit Bonn und Euskirchen; Buslinien der RVK erschließen den Ort mit Verbindungen nach Swisttal-Heimerzheim, Bonn und Umgebung; VRS-Tarif gilt im gesamten Gebiet; nächstgelegene Bahnhöfe in Odendorf (Voreifelbahn) und Euskirchen mit Regionalverkehr; gut ausgebautes Radwegenetz mit lokalen Routen durch die Voreifel

Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung um 1270, über 900 Jahre alte Geschichte; Pfarrkirche St. Martinus im neuromanischen Stil von 1906/07 mit historischer König-Orgel von 1767/68; fränkisch-merowingische Wurzeln durch Martinspatrozinium; Weiler Mömerzheim mit Wallfahrtskapelle „Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe" von 1886; ehemaliger Feldflughafen OLGA aus dem Zweiten Weltkrieg; Teil der Gemeinde Swisttal seit 1. August 1969; früheres Amt Ollheim (später Amt Ludendorf); ländlich geprägter Ort mit starker Dorfgemeinschaft

Ortsbeschreibung: Ollheim – Voreifeler Idylle, fränkische Geschichte und dörfliche Gemeinschaft westlich von Bonn

Ollheim ist ein kleiner Ortsteil, der ländliche Ruhe und gelebte Dorfgemeinschaft verbindet. In der sanften Hügellandschaft der Voreifel gelegen, eingebettet zwischen Ackerflächen und Wiesen, bewahrt der Ort seine historische dörfliche Struktur bei guter Anbindung an die Region. Die erste urkundliche Erwähnung um 1270 und die über 900-jährige Geschichte markieren den Beginn einer langen dokumentierten Geschichte, deren Wurzeln bis in die fränkisch-merowingische Zeit zurückreichen. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Ollheim versteht sich nicht als Bonner Vorort, sondern als lebendiger, eigenständiger Teil von Swisttal, in der Tradition, Natur und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Ollheims ist untrennbar mit seiner kirchlichen Tradition und dem starken Vereinsleben verwoben. Die Pfarrkirche St. Martinus, 1906/07 im neuromanischen Stil errichtet, ist spiritueller Mittelpunkt und architektonisches Zeitdokument. Das Martinspatrozinium weist auf die fränkisch-merowingische Zeit hin, als Ollheim auf dem Gebiet der fränkischen Königsvilla Hockebur lag. Die historische König-Orgel von 1767/68 ist ein besonderes kulturelles Kleinod. Im Weiler Mömerzheim steht die Wallfahrtskapelle „Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe" von 1886. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Karnevalsgesellschaft „Olleme Bubbelsbröder" seit 1980, SG Ollheim/Straßfeld (Handball und Freizeit), Angelverein und andere Vereine organisieren das Jahr über Feste, Karnevalssitzungen und Begegnungen.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Ollheims ist die Verbindung von fränkischer Frühgeschichte, neuromanischer Kirche und ländlicher Idylle. Die aufgelockerte Bebauung mit Einfamilienhäusern und landwirtschaftlichen Betrieben schafft eine einzigartige Atmosphäre ländlicher Ruhe bei gleichzeitiger Nähe zu Bonn. Die gute Verkehrsanbindung an die A61 und B56 fördert Pendlerströme, während die dörfliche Struktur Zuzügler anzieht, die das Miteinander schätzen.

Wirtschaftlich ist Ollheim vor allem Wohnstandort mit landwirtschaftlichem Charakter. Die Firma Hündgen Entsorgungs GmbH & Co KG ist das größte Unternehmen am Ort. Viele Bewohner pendeln nach Swisttal, Bonn oder in die umliegenden Gewerbegebiete. Die ruhige Lage, die hohe Lebensqualität und die dörfliche Gemeinschaft ziehen Familien an, die das ländliche Miteinander schätzen.

Die politische Kultur Ollheims ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung im Rahmen der Gemeinde Swisttal. Als Ortsteil wirkt Ollheim über den Ortsvorsteher, den Ortsausschuss und Bürgerbeteiligung aktiv an der Entwicklung mit.

Gesellschaftlich ist Ollheim ein Ort des Miteinanders. Die voreifeler Mentalität – bodenständig, gesellig, naturverbunden – prägt das Zusammenleben.

Ausflüge in die Umgebung

Pfarrkirche St. Martinus: Neuromanische Kirche mit historischer König-Orgel – im Ortskern.
Wallfahrtskapelle Mömerzheim: Kapelle von 1886 – im südwestlichen Weiler.
Historischer Ortskern: Ländliche Bausubstanz – im gesamten Ort.
Dorfplatz: Zentraler Treffpunkt – im Herzen von Ollheim.
Swisttal-Heimerzheim: Größter Ortsteil mit Wasserburg – ca. 5 km.
Swisttal-Odendorf: Ortsteil mit Bahnhof – ca. 6 km.
Swisttal-Ludendorf: Verwaltungssitz mit Rathaus – ca. 4 km.
Voreifel: Sanfte Hügellandschaft mit Wanderwegen – direkt angrenzend.
Bonn: Bundesstadt mit Museen, Rheinpromenade und Kultur – ca. 15 km.
Euskirchen: Kreisstadt mit Einkaufsmöglichkeiten – ca. 12 km.
Rheinbach: Nachbarstadt mit Kultur – ca. 10 km.
Lokale Radwege: Routen durch die Voreifel – im Ort beginnend.

Ollheim (Swisttal)

Hinweise: Ollheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und keine eigenständige Gemeinde. Der Ort liegt linksrheinisch in der Voreifel auf etwa 145 m Höhe. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1270, die Eingemeindung nach Swisttal war am 1. August 1969. Die Pfarrkirche St. Martinus mit der historischen König-Orgel und die Wallfahrtskapelle in Mömerzheim sind die kulturellen Highlights. Ollheim ist gut mit dem Auto über die A61 und B56 erreichbar; Parkmöglichkeiten sind im Ortskern ausreichend vorhanden. Öffentlicher Nahverkehr wird über Buslinien der RVK abgedeckt; der VRS-Tarif gilt im gesamten Gebiet. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Odendorf an der Voreifelbahn. Lokale Radwege führen durch die Voreifel und machen Ollheim zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Die Pfarrkirche St. Martinus kann bei Gottesdiensten oder nach Absprache besichtigt werden. Die historische König-Orgel von 1767/68 ist ein besonderes kulturhistorisches Kleinod. Das lebendige Vereinsleben mit Karnevalsgesellschaft und Sportverein prägt das dörfliche Miteinander – Veranstaltungstermine beim Ortsausschuss erfragen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Dorfrundgang mit Kirchenbesichtigung und einer Wanderung in die Voreifel oder einem Abstecher nach Heimerzheim mit der Wasserburg. Ollheim lohnt sich als ruhiges Ziel für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Naturliebhaber und Erholungssuchende oder als Basis für Erkundungen in der Voreifel, im Rhein-Sieg-Kreis und im Raum Bonn. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die historische Bausubstanz und die Privatsphäre der Bewohner bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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