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Mettingen - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Mettingen  
   

Kurzbiografie: Mettingen

Einwohner: ca. 11.654 in der Gemeinde, Kreis Steinfurt rund 450.000 Einwohner
Lage: Nordrhein-Westfalen, Kreis Steinfurt, Tecklenburger Land; liegt an der Landesgrenze zu Niedersachsen zwischen Osnabrück und Rheine auf etwa 74 m ü. NHN, eingebettet zwischen Ibbenbürener Bergplatte und Teutoburger Wald, etwa 20 km nördlich von Osnabrück und 30 km südlich von Rheine
Anreise: Autobahn A1 mit Anschlussstellen Laggenbeck oder Ibbenbüren; nächster Bahnhof mit Linienverkehr in Ibbenbüren (8 km) mit Regionalverbindungen nach Osnabrück, Bielefeld und Rheine; Fernverkehr ab Osnabrück Hauptbahnhof; Buslinien R20, R24 und S10 verbinden mit der Region; VRR- und NVR-Tarifgrenze; gut ausgebautes Radwegenetz mit Anbindung an Teuto-Rundschleifen und lokale Routen
Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung 1088 im Güterverzeichnis des Bistums Osnabrück; seit 1992 staatlich anerkannter Erholungsort; bekannt als „Tüöttendorf" – Heimat des historischen Töddenhandels, aus dem unter anderem C&A hervorging; Produktionsstandort von Coppenrath & Wiese; Tüöttenmuseum im Haus Telsemeyer; Schulmuseum und Postmuseum im Schultenhof; katholische Pfarrkirche St. Agatha mit Skulpturen aus dem 15./16. Jahrhundert; evangelische Kirche als ältestes Gebäude des Ortes (12. Jahrhundert); Michaelsbrunnen und Georgseiche als Naturdenkmal; Draiflessen Collection als Kultur- und Veranstaltungsort; Ibbenbürener Bergplatte und Naturschutzgebiete Mettinger Moor, Rote Brook

Ortsbeschreibung: Mettingen – Tüötten-Erbe, Naturvielfalt und erholungssuchende Gelassenheit im Tecklenburger Land

Mettingen ist eine Gemeinde, die Handelsgeschichte atmet und Naturerlebnis lebt. Am Rand des Teutoburger Waldes gelegen, zwischen Ibbenbürener Bergplatte und sanften Moorlandschaften eingebettet, verbindet der Ort ländliche Ruhe mit guter regionaler Anbindung. Die erste urkundliche Erwähnung 1088 markiert den Beginn einer über 900-jährigen dokumentierten Geschichte. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Mettingen versteht sich nicht als verschlafener Flecken, sondern als lebendiges Zentrum im Tecklenburger Land, in der Tradition, Natur und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Mettingens ist vielfältig und von der Tödden-Tradition verwoben. Die katholische Pfarrkirche St. Agatha, im 19. Jahrhundert erbaut, birgt im Inneren wertvolle Skulpturen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und ist spiritueller Mittelpunkt. Die evangelische Kirche, das älteste Gebäude des Ortes, geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Das Tüöttenmuseum im Haus Telsemeyer erzählt die Geschichte der wandernden Händler, die vom 17. Jahrhundert an von Mettingen aus ganz Europa bereisten und damit den Grundstein für Unternehmen wie C&A legten. Das Schulmuseum und das Postmuseum im Schultenhof bieten Einblicke in Alltags- und Kommunikationsgeschichte. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Schützenvereine, Sportclubs, Musikvereine, Heimatverein und die Freiwillige Feuerwehr organisieren das Jahr über Feste, Brauchtumspflege und Begegnungen.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Mettingens ist die Verbindung von Handelsgeschichte, kultureller Bildung und naturnaher Erholung. Die Draiflessen Collection, ein Kultur- und Veranstaltungsort in historischem Ambiente, bietet Ausstellungen, Konzerte und kulturelle Begegnungen. Die Ibbenbürener Bergplatte mit dem Schafberg lädt zu Wanderungen mit Panoramablick ein. Das Mettinger Moor, die Rote Brook und die Düsterdieker Niederung sind Naturschutzgebiete, die seltene Pflanzen- und Tierarten beherbergen. Der Mittellandkanal im Norden des Gemeindegebiets prägt die Landschaft und bietet Rad- und Spazierwege.

Wirtschaftlich ist Mettingen ein ausgewogener Mix aus Lebensmittelindustrie, Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistung. Coppenrath & Wiese als bedeutender Arbeitgeber schafft Arbeitsplätze vor Ort. Die gute Verkehrsanbindung an die A1 und die Nähe zu Osnabrück, Rheine und Ibbenbüren fördern Pendlerströme, während die ruhige Lage und die hohe Lebensqualität Zuzügler anziehen. Der Tourismus als staatlich anerkannter Erholungsort profitiert von der Kombination aus Kultur, Natur und westfälischer Gastfreundschaft.

Die politische Kultur Mettingens ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und einem starken Ehrenamt. Als Gemeinde im Kreis Steinfurt wirkt Mettingen über lokale Initiativen, Vereine und den Gemeinderat aktiv an der Entwicklung mit. Themen wie nachhaltige Mobilität, Ortskernentwicklung, Naturschutz in den Moor- und Waldgebieten und die Stärkung des dörflichen Lebens stehen regelmäßig auf der Agenda.

Gesellschaftlich ist Mettingen ein Ort des Miteinanders. Die westfälisch-tecklenburgische Mentalität – bodenständig, hilfsbereit, naturverbunden – prägt das Zusammenleben. Kirchliche Gemeinden, Vereine, Kulturinitiativen und Nachbarschaftsnetzwerke stiften Identität und Zusammenhalt. Nicht zuletzt die lange Tradition als Tödden-Ort und Erholungsstandort hat eine weltoffene, gastfreundliche Haltung in der Bevölkerung verankert.

Ausflüge in die Umgebung

Tüöttenmuseum Haus Telsemeyer: Geschichte des wandernden Handels – im Ortskern.
Schultenhof mit Schul- und Postmuseum: Alltags- und Kommunikationsgeschichte – zentral gelegen.
Pfarrkirche St. Agatha: Kirche mit historischen Skulpturen – im Ortszentrum.
Evangelische Kirche: Ältestes Gebäude Mettingens aus dem 12. Jahrhundert – nahe dem Markt.
Michaelsbrunnen: Historischer Brunnen mit Gedenkcharakter – am Marktplatz.
Georgseiche: Mehrhundertjähriges Naturdenkmal – am Ortsrand.
Draiflessen Collection: Kultur- und Veranstaltungsort – im Ortsteil Osterberg.
Ibbenbürener Bergplatte: Wandergebiet mit Panoramablick – südlich angrenzend.
Mettinger Moor: Naturschutzgebiet mit Hochmoor-Charakter – nördlich des Ortes.
Teutoburger Wald: Mittelgebirge mit Wanderwegen und Naturerlebnis – in der Nähe.
Ibbenbüren: Nachbarstadt mit Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof – ca. 8 km.
Osnabrück: Universitätsstadt mit Kultur, Museen und Altstadt – ca. 20 km.
Rheine: Stadt am Ems-Durchbruch mit Kultur und Naherholung – ca. 30 km.
Teuto-Rundschleifen: Premiumwanderwege durch das Tecklenburger Land – durch Mettingen führend.

Mettingen

Hinweise: Mettingen ist eine Gemeinde im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen und liegt im Tecklenburger Land an der Grenze zu Niedersachsen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1088, seit 1992 ist der Ort staatlich anerkannter Erholungsort. Das Tüöttenmuseum und die Draiflessen Collection sind kulturelle Highlights. Mettingen ist gut mit dem Auto über die A1 erreichbar; Parkmöglichkeiten sind im Ortskern und an den Sehenswürdigkeiten ausreichend vorhanden. Öffentlicher Nahverkehr wird über Buslinien nach Ibbenbüren und Osnabrück abgedeckt; der nächste Bahnhof mit Linienverkehr befindet sich in Ibbenbüren. Die Teuto-Rundschleifen und lokale Radwege führen durch die Gemeinde und machen Mettingen zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Das Tüöttenmuseum und der Schultenhof bieten kulturelle Einblicke – Öffnungszeiten vorher prüfen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Museumsbesuch, Kirchenrundgang und einer Wanderung auf der Ibbenbürener Bergplatte oder im Mettinger Moor. Mettingen lohnt sich als Tagesziel für Kulturinteressierte, Naturliebhaber, Geschichtsfans und Erholungssuchende oder als ruhige Basis für Erkundungen im Tecklenburger Land und im Dreieck Osnabrück-Rheine-Ibbenbüren. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die empfindliche Natur in den Schutzgebieten und die historische Bausubstanz bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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