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Juntersdorf - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Juntersdorf  
   

Juntersdorf ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen mit etwa 237 Einwohnern. Der Ort liegt am Übergang zwischen Voreifel und Zülpicher Börde auf etwa 166 Metern Höhe, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft zwischen Neffelbach und Naturschutzsee Füssenich. Der Name Juntersdorf leitet sich vermutlich vom fränkischen Ritter Gunthar ab, bis ins 19. Jahrhundert war die Schreibweise „Guntersdorf" üblich.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im 13. Jahrhundert, als hier bereits ein Ortsadel begütert war. Historisch bedeutsam ist die Burg Juntersdorf, ein landtagsfähiger Rittersitz aus dem 14./15. Jahrhundert, der heute noch am Ortsrand steht. Von 1830 bis 1924 wurde westlich des Ortes in der Grube Astrea Braunkohle abgebaut, woran heute ein historischer Muldenwagen und die Astreastraße erinnern. Die katholische Pfarrkirche St. Gertrudis ragt mit ihrem Turm aus dem 15./16. Jahrhundert hoch über den Ort empor und steht seit 1983 unter Denkmalschutz. 1969 wurde Juntersdorf nach Füssenich eingemeindet, seit 1972 gehört der Ort zur Stadt Zülpich.

Das kulturelle Leben Juntersdorfs wird von einem aktiven Vereinsleben geprägt. Lokale Initiativen, kirchliche Gruppen und die Dorfgemeinschaft gestalten das gesellschaftliche Miteinander durch Feste, Veranstaltungen und Brauchtumspflege. Typisch für die Region ist die rheinische Mentalität: lebensfroh, offen, herzlich und traditionsbewusst.

Wirtschaftlich ist Juntersdorf heute vor allem Wohnstandort in der Zülpicher Börde. Zu den wichtigsten Erwerbsquellen zählen die Landwirtschaft mit Ackerbau in der fruchtbaren Börde, mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Einzelhandel in der näheren Umgebung. Die traditionelle Prägung durch Landwirtschaft wirkt nach. Die verkehrsgünstige Lage an der B56 und die Busanbindung über die Rurtalbus-Linien 218 und 298 fördern Pendlerströme: Viele Erwerbstätige arbeiten in den nahen Zentren Zülpich, Düren oder Euskirchen. Der Tourismus spielt eine untergeordnete Rolle: Kulturinteressierte, Wanderer in der Börde, Radfahrer und Geschichtsfreunde schätzen die Ruhe und Authentizität des Ortes.

Für Besucher bietet Juntersdorf ländliche Idylle, rheinische Tradition und Geschichte. Die historische Kirche St. Gertrudis, die Burg Juntersdorf, Wanderwege am Neffelbach, der Naturschutzsee Füssenich und Ausflugsziele wie das nahe Zülpich mit seinen Römerthermen machen den Ort zu einem authentischen Ziel für Erholungssuchende. Die rheinische Küche mit regionalen Spezialitäten rundet das Erlebnis ab.

Ausflüge in die Umgebung: Burg Juntersdorf als historischer Rittersitz direkt am Ortsrand, Pfarrkirche St. Gertrudis mit gotischem Turm als spirituelles Zentrum direkt im Ort, Neffelbach mit Wanderwegen direkt am Ort vorbeifließend, Naturschutzsee Füssenich mit Vogelwelt und Naturerlebnis etwa zwei Kilometer nordöstlich, Zülpich-Zentrum mit Römerthermen, Museum und kulturellem Angebot etwa fünf Minuten mit dem Auto, Römerkanal-Wanderweg als historische Route durch die Region, Düren als Kreisstadt mit Leopold-Hoesch-Museum etwa 15 Minuten mit dem Auto, Euskirchen als Kreisstadt mit Historischem Rathaus etwa 20 Minuten mit Bahn oder Auto, Bad Münstereifel als historische Fachwerkstadt mit Outlet-Center etwa 25 Minuten mit dem Auto, Zülpicher See als Naherholungsgebiet mit Strandbad etwa zehn Minuten mit dem Auto, der Kreis Euskirchen mit Radwegen und Kultur direkt vor der Haustür.

Hinweis: Juntersdorf ist ein Stadtteil der Stadt Zülpich im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Zur Unterscheidung von anderen Orten wird der Zusatz „(Zülpich)" verwendet. Die Postleitzahl 53909 und die Vorwahl 02425 gelten für Juntersdorf. Der Ort ist bekannt für die Burg Juntersdorf, die Pfarrkirche St. Gertrudis und die Lage am Übergang von Voreifel zur Zülpicher Börde. Juntersdorf wurde 1969 nach Füssenich und 1972 mit diesem in die Stadt Zülpich eingegliedert und liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Zülpich. Der Ort hat eine Fläche von 2,57 Quadratkilometern und etwa 237 Einwohner.

 

 
   
   
 
   
   

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