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Jackerath - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Jackerath  
   

Jackerath ist ein Ortsteil der Gemeinde Titz im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen mit etwa 820 Einwohnern. Der Ort liegt im Norden des Kreises Düren, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft der Jülich-Zülpicher Börde auf etwa 80 bis 110 Metern Höhe. Der Name Jackerath leitet sich vermutlich vom althochdeutschen "jack" (Personenname) und "rath" (Rodung, Siedlung) ab und bedeutet sinngemäß „Rodung des Jacko" oder „Siedlung bei der Rodung".

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Jackerath im Mittelalter im Zusammenhang mit dem Herzogtum Jülich. Historisch bedeutsam ist die landwirtschaftliche Prägung des Ortes in der fruchtbaren Börde-Region. Die katholische Pfarrkirche St. Maria Schmerzhafte Mutter, erbaut zwischen 1855 und 1856 nach Plänen von Vincenz Statz, ist spiritueller Mittelpunkt des Ortsteils und steht unter Denkmalschutz. Der historische Ortskern mit niederrheinischen Gehöften und Fachwerkhäusern bewahrt den dörflichen Charakter der Region.

Das kulturelle Leben Jackeraths wird von einem aktiven Vereinsleben geprägt. Die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Jackerath, der Sportverein, kirchliche Gruppen, der Karnevalsverein und lokale Initiativen gestalten das gesellschaftliche Miteinander durch Feste, Veranstaltungen und Brauchtumspflege. Der jährliche Weihnachtsmarkt, das Schützenfest, Karnevalsveranstaltungen und traditionelle Dorffeste ziehen Besucher aus der ganzen Region an. Typisch für die Region ist die niederrheinische Mentalität: lebensfroh, offen, herzlich und karnevalistisch.

Wirtschaftlich ist Jackerath heute vor allem durch seine Funktion als Wohnstandort im Kreis Düren geprägt. Zu den wichtigsten Erwerbsquellen zählen die Landwirtschaft mit Ackerbau in der fruchtbaren Börde, mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Einzelhandel in der näheren Umgebung. Die traditionelle Prägung durch Landwirtschaft und Kleingewerbe wirkt nach. Die verkehrsgünstige Lage am Autobahnkreuz Jackerath (A44/A61) fördert Pendlerströme: Viele Erwerbstätige arbeiten in den nahen Zentren Jülich, Düren, Mönchengladbach oder bei Unternehmen der Umgebung. Der Tourismus spielt eine untergeordnete Rolle: Kulturinteressierte, Wanderer in der Börde, Radfahrer auf dem Rur-Ufer-Radweg und Geschichtsfreunde schätzen die Ruhe und Authentizität des Ortes.

Für Besucher bietet Jackerath ländliche Idylle, niederrheinische Tradition und einzigartige Industrielandschaft. Der Skywalk-Aussichtspunkt mit Blick in den Tagebau Garzweiler, Wanderwege in der Börde und Ausflugsziele wie das nahe Jülich machen den Ort zu einem authentischen Ziel für Erholungssuchende. Die niederrheinische Küche mit regionalen Spezialitäten rundet das Erlebnis ab.

Ausflüge in die Umgebung: Skywalk Jackerath als Aussichtspunkt mit Blick in den Tagebau Garzweiler direkt im Ort, Pfarrkirche St. Maria Schmerzhafte Mutter als spirituelles Zentrum mit neugotischer Architektur direkt im Ort, historischer Ortskern mit niederrheinischen Gehöften und Fachwerkhäusern, Tagebau Garzweiler als beeindruckende Industrielandschaft direkt angrenzend, Rur-Ufer-Radweg als beliebte Route durch die Region, Titz-Zentrum mit Nahversorgung und kulturellem Angebot etwa zehn Minuten mit dem Auto, Jülich als Forschungsstadt mit Zitadelle und kulturellem Angebot etwa 15 Minuten mit dem Auto, Düren als Kreisstadt mit Leopold-Hoesch-Museum etwa 20 Minuten mit Bahn oder Auto, Mönchengladbach als Großstadt mit Abteiberg und Museen etwa 25 Minuten mit Bahn oder Auto, der Kreis Düren mit Radwegen und Kultur direkt vor der Haustür.

Hinweis: Jackerath ist ein Ortsteil der Gemeinde Titz im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen und die nördlichste Ortschaft des Kreises. Zur Unterscheidung von anderen Orten wird der Zusatz „(Titz)" verwendet. Die Postleitzahl 52445 gilt für Jackerath. Der Ort ist bekannt für das Autobahnkreuz Jackerath, den Skywalk-Aussichtspunkt mit Blick in den Tagebau Garzweiler und die Pfarrkirche St. Maria Schmerzhafte Mutter. Jackerath hat etwa 820 Einwohner auf einer Fläche von 4,8 Quadratkilometern und liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Jülich in der Jülich-Zülpicher Börde.

 

 
   
   
 
   
   

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