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Hilberath - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Hilberath  
   
Kurzbiografie: Hilberath (Rheinbach)
Einwohner: ca. 1.000, Stadtteil der Stadt Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis
Lage: Nordrhein-Westfalen, auf den Höhen des Ahrgebirges am südlichen Rand der Kölner Bucht, höchstgelegener Stadtteil von Rheinbach auf etwa 380 bis 410 Metern Höhe, unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz
Anreise: Über die L113 und die L492; Autobahnanbindung über die A61 (Abfahrt Rheinbach) mit etwa 10 Minuten Zufahrt; nächstgelegene Bahnhöfe in Rheinbach oder Meckenheim an der Voreifelbahn (S23); Busverbindungen der RVK vernetzen Hilberath mit Rheinbach-Zentrum und den umliegenden Orten; Bonn Hauptbahnhof etwa 30 Minuten, Köln Hauptbahnhof etwa 50 Minuten entfernt
Besonderheiten: Bekannt als das Bergdorf am Tor zur Eifel, markante katholische Pfarrkirche St. Martin, Station am Fernwanderweg Eifelsteig und dem Römerkanal-Wanderweg, traditionelles Erntedankfest, Lage am Rande des Naturparks Rheinland, historische Bedeutung als alter Grenzort zwischen Kurköln und dem Herzogtum Jülich
Ortsbeschreibung: Hilberath - Panoramablicke, Eifelhöhen und dörfliche Idylle in Rheinbach
Hilberath ist ein Ort, der durch seine exponierte Höhenlage besticht und den Übergang von der rheinischen Tiefebene in das raue Ahrgebirge markiert. Als höchster Punkt im Rheinbacher Stadtgebiet bietet das Dorf bei klarem Wetter spektakuläre Weitblicke, die im Norden bis zum Kölner Dom und im Osten bis zum Siebengebirge reichen. Die Geschichte Hilberaths ist geprägt von seiner strategischen Lage am alten Fernweg zwischen Rhein und Eifel. 1969 wurde der ehemals eigenständige Ort im Rahmen der Kommunalreform nach Rheinbach eingegliedert. Trotz dieser Anbindung an die Stadt hat sich Hilberath den unverwechselbaren Charme eines Bergdorfes bewahrt, in dem Landwirtschaft, Waldwirtschaft und ein starkes Gemeinschaftsgefühl den Takt angeben.
Das kulturelle Leben in Hilberath konzentriert sich um den historischen Ortskern und die Kirche St. Martin, die mit ihrem weithin sichtbaren Turm das Ortsbild prägt. Die Architektur ist durch solide Steinbauten und gepflegte Hofanlagen charakterisiert, die den klimatischen Bedingungen der Höhenlage trotzen. Ein besonderer kultureller Anker ist das bürgerschaftliche Engagement: Der Bürgerverein, die Freiwillige Feuerwehr und verschiedene Interessengemeinschaften sorgen für ein lebendiges Miteinander. Weit über die Grenzen des Dorfes hinaus bekannt ist das Hilberather Erntedankfest, das mit einem großen Festumzug die bäuerlichen Traditionen der Region feiert und jedes Jahr zahlreiche Besucher auf die Höhen lockt.
Die kulinarische Identität Hilberaths ist eng mit der Natur und der direkten Vermarktung verbunden. Ein lokaler Anziehungspunkt ist die überregional bekannte Hilberather Wanderstation mit ihrer Scheunengastronomie, die Wanderer und Ausflügler mit hausgemachten Kuchen, deftigen Eintöpfen und regionalen Spezialitäten versorgt. Die Küche der Region nutzt die Erzeugnisse der umliegenden Höfe und Wälder; Wildgerichte, frisches Brot und Produkte aus heimischem Obst sind fester Bestandteil des Angebots. Hier verbindet sich die rheinische Gastfreundschaft mit der rustikalen Gemütlichkeit eines Eifeldorfes.
Wirtschaftlich hat sich Hilberath zu einem attraktiven Wohnstandort für Menschen entwickelt, die Ruhe und Naturnähe suchen, aber die Nähe zu den Arbeitsplätzen in Rheinbach, Meckenheim oder Bonn schätzen. Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine Rolle, wird jedoch zunehmend durch Nebenerwerbsbetriebe und den sanften Tourismus ergänzt. Wanderer auf dem Eifelsteig oder dem Römerkanal-Wanderweg nutzen Hilberath oft als Etappenziel oder Raststation. Die Grundinfrastruktur wird durch die nahe Kernstadt Rheinbach sichergestellt, wobei der Ort selbst über einen Kindergarten verfügt und so besonders für junge Familien interessant bleibt.
Die politische Kultur ist geprägt von dem Wunsch, den dörflichen Charakter und die hohe Lebensqualität auf den Höhen zu bewahren. In den städtischen Gremien von Rheinbach setzt sich der Ort für Themen wie die Förderung des Tourismus, den Erhalt der Wanderwege und die Sicherung der dörflichen Infrastruktur ein. Man versteht sich als eigenständiger Teil der Stadt, der durch seine Lage eine Sonderrolle einnimmt.
Gesellschaftlich ist Hilberath eine verschworene Gemeinschaft, in der Nachbarschaftshilfe und gemeinsames Feiern großgeschrieben werden. Die offene und herzliche Mentalität der Bewohner macht es auch Zugezogenen leicht, Anschluss zu finden. Für Besucher bietet Hilberath einen idealen Rückzugsort: Hier kann man die Stille der Wälder genießen, durch die Wiesen der Hochebene wandern und die frische Höhenluft atmen. Es ist ein Ort der Entschleunigung, der die Brücke zwischen der dynamischen Rheinregion und der wilden Natur der Eifel schlägt.
Ausflüge in die Umgebung
Pfarrkirche St. Martin: Historischer Mittelpunkt und Wahrzeichen des Bergdorfes - direkt im Ort.
Eifelsteig: Bekannter Fernwanderweg, der direkt durch den Ort führt - Einstieg am Dorfplatz.
Römerkanal-Wanderweg: Themenweg entlang der antiken Wasserleitung nach Köln - verläuft unmittelbar am Ort.
Rheinbach Kernstadt: Stadt der Glasgeschichte mit Museen, Freizeitbad und Fachgeschäften - ca. 10 Minuten mit dem Auto.
Steinbachtalsperre: Naherholungsgebiet mit Waldfreibad und Wanderwegen - ca. 15 Minuten Fahrtzeit.
Bad Münstereifel: Historische Kurstadt mit mittelalterlichem Stadtkern und Outlet-Center - etwa 20 Minuten entfernt.
Ahr Valley / Altenahr: Berühmtes Weinbaugebiet mit dem Rotweinwanderweg - in ca. 15 Minuten erreichbar.
Radioteleskop Effelsberg: Eines der größten vollbeweglichen Radioteleskope der Welt - ca. 15 Minuten entfernt.
Meckenheim: Stadt des Obstbaus mit zahlreichen Hofläden und Radrouten - etwa 10 Minuten Fahrtzeit.
Kottenforst: Großes Waldgebiet für ausgedehnte Rad- und Wandertouren - in rund 15 Minuten erreichbar.
Hilberath (Rheinbach)

 

 
   
   
 
   
   

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