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Hemmerden - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Hemmerden  
   

Kurzbiografie: Hemmerden (Grevenbroich)

Einwohner: ca. 2.800 im Stadtteil Hemmerden

Lage: Nordrhein-Westfalen, Rhein-Kreis Neuss, Stadtteil der Stadt Grevenbroich in der Zülpicher Börde am Westrand der Kölner Bucht, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft zwischen Erft und Vorgebirge auf etwa 60 bis 100 Metern Höhe

Anreise: Über die L361 und die K11, die in der Nähe verlaufen; Autobahnanbindung über A46 (Abfahrt Grevenbroich) oder A61 (Abfahrt Kapellen-Wevelinghoven) mit etwa 10 Minuten Zufahrt; Bahnanschluss über den Bahnhof Grevenbroich oder Neuss mit Regional- und S-Bahn-Verkehr; Buslinien der BVR erschließen Hemmerden direkt mit Grevenbroich, Neuss, Düsseldorf und der Umgebung; nächster Fernbahnhof in Neuss oder Düsseldorf; Neuss Hauptbahnhof etwa 20 Minuten, Düsseldorf Hauptbahnhof etwa 30 Minuten, Köln etwa 35 Minuten entfernt

Besonderheiten: Historischer Ort mit erster urkundlicher Erwähnung 1142 als "Hemmerde", katholische Pfarrkirche St. Pankratius als spiritueller Mittelpunkt mit historischer Bausubstanz, traditionelle Landwirtschaft in der fruchtbaren Zülpicher Börde, Teil der Stadt Grevenbroich seit 1975, ländlich-dörflicher Charakter mit typischen rheinischen Gehöften und Fachwerkhäusern, lebendiges Vereinsleben mit Schützenbruderschaft, Sportverein und kirchlichen Gruppen, Nähe zur Erft und zum Erft-Radweg, Teil der Stadt Grevenbroich mit den Stadtteilen Allrath, Elsen, Frimmersdorf, Gindorf, Grevenbroich, Gusserath, Hemmerden, Hulchrath, Kapellen, Langwaden, Neurath, Noithausen und Wevelinghoven

Ortsbeschreibung: Hemmerden - Zülpicher Börde, Erft und rheinische Gemeinschaft bei Grevenbroich

Hemmerden ist ein Stadtteil, der seine reiche Geschichte nicht nur bewahrt, sondern im Alltag lebendig werden lässt. Gelegen in der Zülpicher Börde als Teil der Stadt Grevenbroich, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft zwischen Erft und Vorgebirge, verbindet der Ort jahrhundertealte Dorftradition mit einer modernen, bürgernahen Stadtteil-Entwicklung. Die Wurzeln Hemmerdens reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück: 1142 erstmals urkundlich als "Hemmerde" erwähnt, entwickelte sich der Ort über Jahrhunderte als kleine landwirtschaftliche Siedlung im Kurfürstentum Köln. Der Name leitet sich vermutlich vom althochdeutschen "heim" (Heim, Siedlung) und "hard" (Bergwald, Höhenzug) ab. 1975 wurde Hemmerden im Rahmen der kommunalen Neuordnung in die Stadt Grevenbroich eingegliedert. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Hemmerden versteht sich nicht als anonymes Wohngebiet, sondern als lebendiger Teil der Grevenbroicher Kulturlandschaft, in der Dorfgeschichte, Landwirtschaft und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Hemmerdens ist eng mit seiner Kirchen- und Vereinstradition verwoben. Die katholische Pfarrkirche St. Pankratius ist spiritueller Mittelpunkt der Gemeinde und prägt mit ihrer historischen Bausubstanz das Ortsbild. Der historische Ortskern mit seinen traditionellen rheinischen Gehöften und Fachwerkhäusern bewahrt den dörflichen Charakter. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hemmerden, der Sportverein SV Hemmerden, kirchliche Gruppen, der Karnevalsverein und lokale Initiativen organisieren das Jahr über Feste, Veranstaltungen und Begegnungen, die den sozialen Zusammenhalt stärken. Besonders traditionelle Dorffeste, Schützenfeste, Karnevalsveranstaltungen und kulturelle Feste ziehen Besucher aus der ganzen Region an und verbinden Generationen.

Die regionale Küche ist ein weiterer kultureller Anker. Typisch rheinische und Grevenbroicher Gerichte wie Rheinischer Sauerbraten, Himmel un Ääd, Reibekuchen mit Rübenkraut, Börde-Spezialitäten oder regionale Fischgerichte werden in den Gaststätten der Umgebung gepflegt. Die ländliche Prägung der Region spiegelt sich in der Küche wider: Frische Milchprodukte, Fleisch von regionalen Höfen, Kartoffeln, Gemüse und Obst aus dem Umland, insbesondere aus der fruchtbaren Zülpicher Börde, finden den Weg auf die Teller. Zunehmend setzen lokale Wirte und Erzeuger auf regionale Produkte und Direktvermarktung. Diese kulinarische Identität wird auch bei Festen und Vereinsveranstaltungen gefeiert und trägt zum Gemeinschaftsgefühl bei. Die rheinische Kaffeetafel mit hausgemachtem Kuchen und regionalem Gebäck ist dabei ein besonderes kulturelles Ritual, das Geselligkeit und Genuss verbindet.

Wirtschaftlich ist Hemmerden heute durch seine Funktion als Wohnstandort im Rhein-Kreis Neuss geprägt. Zu den wichtigsten Arbeitgebern zählen mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Einzelhandel in der näheren Umgebung. Die traditionelle Prägung des Ortes – geprägt durch Landwirtschaft und Kleingewerbe – wirkt bis heute nach. Die fruchtbaren Böden der Zülpicher Börde bieten optimale Bedingungen für den Ackerbau. Die Nähe zu Grevenbroich, Neuss, Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss fördert Pendlerströme: Viele Erwerbstätige arbeiten in den regionalen Zentren oder bei großen Unternehmen der Umgebung. Der Tourismus spielt eine untergeordnete Rolle: Kulturinteressierte, Wanderer an der Erft, Radfahrer am Erft-Radweg, Naturliebhaber und Geschichtsfreunde schätzen die Ruhe und Authentizität des Ortes. Die Infrastruktur des täglichen Bedarfs ist grundlegend vorhanden; spezialisierte Angebote finden sich im nahen Grevenbroich oder Neuss.

Die politische Kultur Hemmerdens ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung innerhalb der Stadt Grevenbroich. Als Stadtteil wirkt der Ort über den Ortsvorsteher und lokale Initiativen an kommunalen Entscheidungen mit. Themen wie dörfliche Entwicklung, bezahlbarer Wohnraum, Nahmobilität im ländlichen Raum, Denkmalschutz der historischen Bausubstanz und die Stärkung des Stadtteillebens stehen regelmäßig auf der Agenda. Der demografische Wandel wird aktiv gestaltet: Durch attraktiven Wohnraum im Grünen mit Börde-Blick, die Nähe zu Schulen und Kitas in Grevenbroich sowie ein starkes Vereinsnetzwerk gelingt es, Familien im Stadtteil zu halten.

Gesellschaftlich ist Hemmerden ein Ort des Miteinanders. Die rheinische Mentalität – lebensfroh, offen, herzlich, karnevalistisch – prägt das Zusammenleben. Kirchliche Gemeinden, Vereine und Nachbarschaftshilfe gestalten das Miteinander. Die Ruhe der Zülpicher Börde, die Kraft der ländlichen Gemeinschaft und die Wärme der Gastfreundschaft schaffen einen Raum, in dem Menschen zur Besinnung kommen. Für Besucher bietet Hemmerden einen authentischen Einblick in die Kultur eines historischen Grevenbroicher Stadtteils in Nordrhein-Westfalen. Es ist ein Ort, an dem man Geschichte in der Pfarrkirche St. Pankratius erleben, in der Börde spazieren, auf dem Erft-Radweg radeln und mit Einheimischen ins Gespräch kommen kann. Die Kultur ist hier keine Inszenierung, sondern gelebte Praxis. Wer Deutschland jenseits der Großstädte verstehen will, findet in Hemmerden ein Beispiel dafür, wie dörfliche Tradition, rheinische Geschichte und regionale Gemeinschaft sich verbinden lassen.

Ausflüge in die Umgebung

Pfarrkirche St. Pankratius: Historische Kirche als spiritueller Mittelpunkt – direkt im Ort.

Historischer Ortskern: Traditionelle rheinische Gehöfte und Fachwerkhäuser – direkt im Ort.

Erft: Romantischer Fluss mit Radwegen und Naturerlebnis – direkt in der Nähe.

Erft-Radweg: Beliebte Radroute entlang der Erft – direkt in der Region.

Grevenbroich-Zentrum: Stadt mit Nahversorgung, Museen und kulturellem Angebot – nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt.

Neuss: Stadt mit Römisches-Germanisches Museum, Rheinpromenade und kulturellem Angebot – etwa 20 Minuten mit Bahn oder Auto erreichbar.

Düsseldorf: Landeshauptstadt mit Altstadt, Kö, Rheinufer und kulturellem Angebot – etwa 30 Minuten mit Bahn oder Auto erreichbar.

Köln: Dom, Museen, Altstadt und Rheinufer – etwa 35 Minuten mit Bahn oder Auto erreichbar.

Zülpicher Börde: Fruchtbare Agrarlandschaft mit Radwegen und Kultur – direkt vor der Haustür.

Rhein-Kreis Neuss: Sanfte Hügellandschaft mit Radwegen, Kultur und Erholung – direkt vor der Haustür.

Hemmerden (Grevenbroich, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen)

Hinweis: Hemmerden ist seit 1975 Stadtteil der Stadt Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen. Zur Unterscheidung von anderen Orten namens Hemmerden wird der Zusatz „(Grevenbroich)" verwendet. Die Postleitzahl 41515 gilt für Hemmerden und andere Stadtteile von Grevenbroich. Hemmerden ist einer von mehreren Stadtteilen der Stadt Grevenbroich.

 

 
   
   
 
   
   

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