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Lüneburg - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Lüneburg  
   

Kurzbiografie: Lüneburg

Einwohner: ca. 78.000 in der Gesamtstadt, davon rund 65.000 im Kernbereich
Lage: Niedersachsen, Landkreis Lüneburg, in der Lüneburger Heide südöstlich von Hamburg, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft zwischen Ilmenau und Heide auf etwa 5 bis 50 Metern Höhe
Anreise: Über die A39 (Hamburg–Lüneburg) und B4, die das Stadtgebiet erschließen; Bahnanschluss über den Hauptbahnhof Lüneburg mit Regional- und IC-Verkehr Richtung Hamburg, Hannover, Bremen und Uelzen; lokale Buslinien des VBN erschließen alle Stadtteile; gute Anbindung an Hamburg und die Lüneburger Heide
Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung 956, historische Hansestadt mit über 1.500 denkmalgeschützten Gebäuden, bekannt als "Salzstadt" durch jahrhundertealten Salzabbau, Teil der Europäischen Route der Backsteingotik, Universität Leuphana als moderner Bildungsstandort, historische Altstadt mit Gängen und Höfen, St. Johannis-Kirche mit schiefem Turm, Stadtrecht seit dem 13. Jahrhundert, Nähe zur Lüneburger Heide und zur Ilmenau

Ortsbeschreibung: Lüneburg – Salzstadt, Backsteingotik und norddeutsche Lebensart in der Lüneburger Heide

Lüneburg ist eine Stadt, die ihre hanseatische Geschichte nicht nur bewahrt, sondern als Fundus für moderne Identität nutzt. Gelegen in der Lüneburger Heide, eingebettet in die flache, wasserreiche Landschaft zwischen Ilmenau und Heide, verbindet der Ort mittelalterliche Substanz mit zeitgemäßer Lebensqualität. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 956. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Lüneburg versteht sich nicht als museale Hansestadt, sondern als lebendiger Knotenpunkt zwischen Geschichte, Bildung und norddeutscher Kultur, in der Vergangenheit und Gegenwart sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Lüneburgs ist untrennbar mit seiner salzgeschichtlichen, hanseatischen und universitären Tradition verwoben. Die historische Altstadt mit über 1.500 denkmalgeschützten Gebäuden, den charakteristischen Gängen und Höfen und der Backsteingotik ist nicht nur architektonisches Kleinod, sondern auch gesellschaftlicher Mittelpunkt. Die St. Johannis-Kirche mit ihrem schiefen Turm und der St. Nicolai-Kirche dokumentieren die reiche Kirchengeschichte. Das Deutsche Salzmuseum zeigt die Bedeutung des "weißen Goldes" für die Stadt. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Musikvereine, Kulturinitiativen, Sportclubs, Studentenverbindungen und die Freiwillige Feuerwehr organisieren das Jahr über Feste, Veranstaltungen und Begegnungen. Besonders das Altstadtfest, der Weihnachtsmarkt, die Hanse-Tage und die Universitätsveranstaltungen ziehen Besucher aus der ganzen Region an.

Ein besonderes kulturelles Alleinstellungsmerkmal Lüneburgs ist die Verbindung von Salz-Tradition und Backsteingotik. Die Lüneburger Heide gilt als Region der Heideblüte, der Backsteinkirchen und der bodenständigen Menschen, und Lüneburg ist ihr urbaner Vertreter. Die Kunst des Miteinanders – bei Altstadtfesten, Salzführungen, Vereinsjubiläen oder einfach an der Ilmenau-Promenade – ist kein bloßes Ritual, sondern gelebte Alltagskultur, die Gastfreundschaft, Hansegeist und Gemeinschaft stiftet. In den Gaststätten, Kulturzentren und Bürgerhäusern wird diese Tradition gepflegt und an Besucher weitergegeben.

Die regionale Küche ist ein weiterer kultureller Anker. Typisch norddeutsche und lüneburger Gerichte wie Labskaus, Heidschnuckenbraten, Fischbrötchen mit Nordseegarnelen, Rote Grütze, Birnen, Bohnen und Speck, Lüneburger Salzstangen oder Heidekartoffeln werden in den Gaststätten gepflegt. Zunehmend setzen lokale Wirte und Erzeuger auf regionale Produkte: Heidschnucken-Fleisch aus der Heide, Fisch aus der Region, Honig von Heideimkern, Beeren, Kartoffeln und Milchprodukte von Höfen der Umgebung finden den Weg auf die Teller. Wochenmärkte, das Altstadtfest und kulinarische Events bieten Plattformen für Direktvermarktung und Begegnung.

Wirtschaftlich erfüllt Lüneburg die Funktion eines Mittelzentrums für die Lüneburger Heide mit starkem Bildungsprofil. Zu den wichtigsten Arbeitgebern zählen die Universität Leuphana, die Stadtverwaltung, mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Dienstleistung, Handel und Handwerk, der Salzabbau in Nischen. Die traditionelle Prägung durch Salzhandel und Hanse hat sich zu modernen Branchen weiterentwickelt. Die verkehrsgünstige Lage an der A39 und der Bahnanschluss als IC-Halt fördern Pendlerströme: Viele Erwerbstätige arbeiten in den nahen Zentren Hamburg, Hamburg-Umland oder bei Unternehmen der Umgebung. Der Tourismus spielt eine wachsende Rolle: Kulturinteressierte in der Backstein-Altstadt, Studenten, Heide-Liebhaber, Radfahrer auf dem Ilmenau-Radweg und Geschichtsfreunde schätzen die Authentizität und Vielfalt der Stadt.

Die politische Kultur Lüneburgs ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und hanseatischer Pragmatik. Als Kreisstadt und Mittelzentrum wirkt Lüneburg über den Stadtrat und den Oberbürgermeister an regionalen Entscheidungen mit. Themen wie Innenstadtbelebung, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Integration, Universitätsentwicklung und die Stärkung der lokalen Wirtschaft stehen regelmäßig auf der Agenda. Der demografische Wandel wird aktiv gestaltet: Durch attraktive Wohnquartiere in der Altstadt, gute Schulen und Kitas, die Universität, kulturelle Angebote und ein starkes Vereinsnetzwerk gelingt es, junge Menschen in der Stadt zu halten.

Gesellschaftlich ist Lüneburg ein Ort des Miteinanders. Die norddeutsche Mentalität – bodenständig, herzlich, direkt, mit einer Prise hanseatischer Zurückhaltung und Heide-Gelassenheit – prägt das Zusammenleben. Kirchliche Gemeinden, Studenteninitiativen, Bürgergruppen, Nachbarschaftshilfe und lokale Initiativen gestalten das Miteinander. Die Ruhe der Altstadt, die Energie der Universität und die Wärme der Gastfreundschaft schaffen einen Raum, in dem Menschen zur Besinnung kommen. Für Besucher bietet Lüneburg einen authentischen Einblick in die Kultur einer historischen Hansestadt mit modernem Puls. Es ist ein Ort, an dem man Salz-Geschichte im Museum anfassen, Backsteingotik in den Kirchen erleben und mit Einheimischen bei einem Glas norddeutschen Biers ins Gespräch kommen kann.

Ausflüge in die Umgebung

Deutsches Salzmuseum: Dokumentation der Salzgeschichte mit Führungen und Erlebnisbereichen – direkt im Ort.

Historische Altstadt: Über 1.500 denkmalgeschützte Gebäude, Gänge und Höfe – im Stadtzentrum.

St. Johannis-Kirche: Gotische Backsteinkirche mit schiefem Turm – direkt im Ort.

Ilmenau-Radweg: Beliebte Fluss-Route durch die Lüneburger Heide – direkt durch Lüneburg führend.

Lüneburger Heide: Großschutzgebiet mit Heideblüte, Wanderwegen und Naturerlebnis – direkt angrenzend.

Hamburg: Metropole mit Hafen, Kultur und Nahversorgung – etwa 30 Minuten mit Bahn oder Auto.

Hannover: Landeshauptstadt mit Herrenhäuser Gärten, Kultur und Nahversorgung – etwa 45 Minuten mit Bahn oder Auto.

Bremen: Hansestadt mit Marktplatz, Kultur und Geschichte – etwa 60 Minuten mit Bahn oder Auto.

Winsen (Luhe): Nachbarstadt an der Luhe mit Kultur und Nahversorgung – etwa 15 Minuten mit dem Auto.

Bardowick: Historische Nachbarstadt mit Dom und Salzgeschichte – etwa 10 Minuten mit dem Auto.

Lüneburg

Hinweis: Lüneburg ist Kreisstadt des Landkreises Lüneburg in Niedersachsen und wurde erstmals im Jahr 956 urkundlich erwähnt. Die Stadt blickt damit auf über 1000 Jahre Geschichte zurück und entwickelte sich im Mittelalter zu einer bedeutenden Hansestadt, deren Reichtum auf dem Salzabbau beruhte. Das "weiße Gold" aus den Lüneburger Salinen wurde über die Ilmenau und Elbe in ganz Nordeuropa gehandelt und machte die Stadt zu einer der wohlhabendsten im Hansebund. Die historische Altstadt von Lüneburg zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen Norddeutschlands. Über 1.500 denkmalgeschützte Gebäude aus Backstein und Fachwerk, darunter prächtige Kaufmannshäuser, Giebelhäuser und die charakteristischen Gänge und Höfe, vermitteln ein authentisches hanseatisches Flair. Lüneburg ist Teil der Europäischen Route der Backsteingotik und dokumentiert eindrucksvoll diese norddeutsche Baukunst.

Die St. Johannis-Kirche, im 14. Jahrhundert erbaut, ist mit ihrem leicht schiefen Turm eines der Wahrzeichen der Stadt. Weitere bedeutende Sakralbauten sind die St. Nicolai-Kirche und der Dom St. Maria und Cäcilia. Das Deutsche Salzmuseum, auf dem Gelände der ehemaligen Saline erbaut, zeigt die Geschichte des Salzabbaus von der Mittelalter bis zur Schließung der letzten Saline 1980. Lüneburg ist zudem Universitätsstadt: Die Leuphana Universität Lüneburg, 2007 als Reformuniversität gegründet, hat sich zu einem wichtigen Bildungs- und Forschungsstandort entwickelt und prägt das junge, weltoffene Leben der Stadt.

Lüneburg ist verkehrsgünstig angebunden: Die A39 verbindet die Stadt direkt mit Hamburg, der Hauptbahnhof bietet IC- und Regionalverbindungen in alle Himmelsrichtungen, und das lokale Busnetz erschließt alle Stadtteile. Die Stadt liegt direkt am Ilmenau-Radweg und ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Lüneburger Heide, die besonders zur Heideblüte im August und September ein beliebtes Reiseziel ist. Das Vereinsleben mit Schützenvereinen, Kulturinitiativen, Studentenverbindungen, Sportvereinen und der Freiwilligen Feuerwehr sorgt für einen starken sozialen Zusammenhalt und prägt das kulturelle Leben der Stadt.

Lüneburg verbindet erfolgreich hanseatische Tradition, Backsteingotik, Salzgeschichte, universitäre Innovation und norddeutsche Lebensart. Die Stadt ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie eine mittelalterliche Hansestadt im 21. Jahrhundert ihre Identität bewahrt und gleichzeitig als moderner Bildungs- und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig bleibt. Die Nähe zu Hamburg, die einzigartige Kombination aus Salz-Museum, Backstein-Architektur, Gängen und Höfen sowie der direkte Zugang zur Lüneburger Heide machen Lüneburg zu einem unvergleichlichen Erlebnis für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Studenten und alle, die das norddeutsche Deutschland abseits der Großstädte erleben möchten. Die jährlichen Veranstaltungen wie das Altstadtfest, der Weihnachtsmarkt in historischer Kulisse und die Hanse-Tage ziehen Besucher aus der ganzen Region an und pflegen das lebendige Gemeinschaftsleben. Der Landkreis Lüneburg ist zudem Teil der Metropolregion Hamburg, was vielfältige Möglichkeiten für Pendler, Kulturinteressierte und Naturliebhaber bietet.

Kurzbiografie: Lüneburg Einwohner: ca. 78.000 in der Gesamtstadt, davon rund 65.000 im Kernbereich Lage: Niedersachsen, Landkreis Lüneburg, in der Lüneburger Heide südöstlich von Hamburg, eingebettet in die flache bis sanft hügelige Landschaft zwischen Ilmenau und Heide auf etwa 5 bis 50 Metern Höhe Anreise: Über die A39 (Hamburg–Lüneburg) und B4, die das Stadtgebiet erschließen; Bahnanschluss über den Hauptbahnhof Lüneburg mit Regional- und IC-Verkehr Richtung Hamburg, Hannover, Bremen und Uelzen; lokale Buslinien des VBN erschließen alle Stadtteile; gute Anbindung an Hamburg und die Lüneburger Heide Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung 956, historische Hansestadt mit über 1.500 denkmalgeschützten Gebäuden, bekannt als "Salzstadt" durch jahrhundertealten Salzabbau, Teil der Europäischen Route der Backsteingotik, Universität Leuphana als moderner Bildungsstandort, historische Altstadt mit Gängen und Höfen, St. Johannis-Kirche mit schiefem Turm, Stadtrecht seit dem 13. Jahrhundert, Nähe zur Lüneburger Heide und zur Ilmenau Ortsbeschreibung: Lüneburg – Salzstadt, Backsteingotik und norddeutsche Lebensart in der Lüneburger Heide Lüneburg ist eine Stadt, die ihre hanseatische Geschichte nicht nur bewahrt, sondern als Fundus für moderne Identität nutzt. Gelegen in der Lüneburger Heide, eingebettet in die flache, wasserreiche Landschaft zwischen Ilmenau und Heide, verbindet der Ort mittelalterliche Substanz mit zeitgemäßer Lebensqualität. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 956. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Lüneburg versteht sich nicht als museale Hansestadt, sondern als lebendiger Knotenpunkt zwischen Geschichte, Bildung und norddeutscher Kultur, in der Vergangenheit und Gegenwart sich sinnvoll verbinden. Das kulturelle Leben Lüneburgs ist untrennbar mit seiner salzgeschichtlichen, hanseatischen und universitären Tradition verwoben. Die historische Altstadt mit über 1.500 denkmalgeschützten Gebäuden, den charakteristischen Gängen und Höfen und der Backsteingotik ist nicht nur architektonisches Kleinod, sondern auch gesellschaftlicher Mittelpunkt. Die St. Johannis-Kirche mit ihrem schiefen Turm und der St. Nicolai-Kirche dokumentieren die reiche Kirchengeschichte. Das Deutsche Salzmuseum zeigt die Bedeutung des "weißen Goldes" für die Stadt. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben ergänzt: Musikvereine, Kulturinitiativen, Sportclubs, Studentenverbindungen und die Freiwillige Feuerwehr organisieren das Jahr über Feste, Veranstaltungen und Begegnungen. Besonders das Altstadtfest, der Weihnachtsmarkt, die Hanse-Tage und die Universitätsveranstaltungen ziehen Besucher aus der ganzen Region an. Ein besonderes kulturelles Alleinstellungsmerkmal Lüneburgs ist die Verbindung von Salz-Tradition und Backsteingotik. Die Lüneburger Heide gilt als Region der Heideblüte, der Backsteinkirchen und der bodenständigen Menschen, und Lüneburg ist ihr urbaner Vertreter. Die Kunst des Miteinanders – bei Altstadtfesten, Salzführungen, Vereinsjubiläen oder einfach an der Ilmenau-Promenade – ist kein bloßes Ritual, sondern gelebte Alltagskultur, die Gastfreundschaft, Hansegeist und Gemeinschaft stiftet. In den Gaststätten, Kulturzentren und Bürgerhäusern wird diese Tradition gepflegt und an Besucher weitergegeben. Die regionale Küche ist ein weiterer kultureller Anker. Typisch norddeutsche und lüneburger Gerichte wie Labskaus, Heidschnuckenbraten, Fischbrötchen mit Nordseegarnelen, Rote Grütze, Birnen, Bohnen und Speck, Lüneburger Salzstangen oder Heidekartoffeln werden in den Gaststätten gepflegt. Zunehmend setzen lokale Wirte und Erzeuger auf regionale Produkte: Heidschnucken-Fleisch aus der Heide, Fisch aus der Region, Honig von Heideimkern, Beeren, Kartoffeln und Milchprodukte von Höfen der Umgebung finden den Weg auf die Teller. Wochenmärkte, das Altstadtfest und kulinarische Events bieten Plattformen für Direktvermarktung und Begegnung. Wirtschaftlich erfüllt Lüneburg die Funktion eines Mittelzentrums für die Lüneburger Heide mit starkem Bildungsprofil. Zu den wichtigsten Arbeitgebern zählen die Universität Leuphana, die Stadtverwaltung, mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Dienstleistung, Handel und Handwerk, der Salzabbau in Nischen. Die traditionelle Prägung durch Salzhandel und Hanse hat sich zu modernen Branchen weiterentwickelt. Die verkehrsgünstige Lage an der A39 und der Bahnanschluss als IC-Halt fördern Pendlerströme: Viele Erwerbstätige arbeiten in den nahen Zentren Hamburg, Hamburg-Umland oder bei Unternehmen der Umgebung. Der Tourismus spielt eine wachsende Rolle: Kulturinteressierte in der Backstein-Altstadt, Studenten, Heide-Liebhaber, Radfahrer auf dem Ilmenau-Radweg und Geschichtsfreunde schätzen die Authentizität und Vielfalt der Stadt. Die politische Kultur Lüneburgs ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und hanseatischer Pragmatik. Als Kreisstadt und Mittelzentrum wirkt Lüneburg über den Stadtrat und den Oberbürgermeister an regionalen Entscheidungen mit. Themen wie Innenstadtbelebung, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Integration, Universitätsentwicklung und die Stärkung der lokalen Wirtschaft stehen regelmäßig auf der Agenda. Der demografische Wandel wird aktiv gestaltet: Durch attraktive Wohnquartiere in der Altstadt, gute Schulen und Kitas, die Universität, kulturelle Angebote und ein starkes Vereinsnetzwerk gelingt es, junge Menschen in der Stadt zu halten. Gesellschaftlich ist Lüneburg ein Ort des Miteinanders. Die norddeutsche Mentalität – bodenständig, herzlich, direkt, mit einer Prise hanseatischer Zurückhaltung und Heide-Gelassenheit – prägt das Zusammenleben. Kirchliche Gemeinden, Studenteninitiativen, Bürgergruppen, Nachbarschaftshilfe und lokale Initiativen gestalten das Miteinander. Die Ruhe der Altstadt, die Energie der Universität und die Wärme der Gastfreundschaft schaffen einen Raum, in dem Menschen zur Besinnung kommen. Für Besucher bietet Lüneburg einen authentischen Einblick in die Kultur einer historischen Hansestadt mit modernem Puls. Es ist ein Ort, an dem man Salz-Geschichte im Museum anfassen, Backsteingotik in den Kirchen erleben und mit Einheimischen bei einem Glas norddeutschen Biers ins Gespräch kommen kann. Ausflüge in die Umgebung Deutsches Salzmuseum: Dokumentation der Salzgeschichte mit Führungen und Erlebnisbereichen – direkt im Ort. Historische Altstadt: Über 1.500 denkmalgeschützte Gebäude, Gänge und Höfe – im Stadtzentrum. St. Johannis-Kirche: Gotische Backsteinkirche mit schiefem Turm – direkt im Ort. Ilmenau-Radweg: Beliebte Fluss-Route durch die Lüneburger Heide – direkt durch Lüneburg führend. Lüneburger Heide: Großschutzgebiet mit Heideblüte, Wanderwegen und Naturerlebnis – direkt angrenzend. Hamburg: Metropole mit Hafen, Kultur und Nahversorgung – etwa 30 Minuten mit Bahn oder Auto. Hannover: Landeshauptstadt mit Herrenhäuser Gärten, Kultur und Nahversorgung – etwa 45 Minuten mit Bahn oder Auto. Bremen: Hansestadt mit Marktplatz, Kultur und Geschichte – etwa 60 Minuten mit Bahn oder Auto. Winsen (Luhe): Nachbarstadt an der Luhe mit Kultur und Nahversorgung – etwa 15 Minuten mit dem Auto. Bardowick: Historische Nachbarstadt mit Dom und Salzgeschichte – etwa 10 Minuten mit dem Auto. Lüneburg Hinweis: Lüneburg ist Kreisstadt des Landkreises Lüneburg in Niedersachsen und wurde erstmals im Jahr 956 urkundlich erwähnt. Die Stadt blickt damit auf über 1000 Jahre Geschichte zurück und entwickelte sich im Mittelalter zu einer bedeutenden Hansestadt, deren Reichtum auf dem Salzabbau beruhte. Das "weiße Gold" aus den Lüneburger Salinen wurde über die Ilmenau und Elbe in ganz Nordeuropa gehandelt und machte die Stadt zu einer der wohlhabendsten im Hansebund. Die historische Altstadt von Lüneburg zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen Norddeutschlands. Über 1.500 denkmalgeschützte Gebäude aus Backstein und Fachwerk, darunter prächtige Kaufmannshäuser, Giebelhäuser und die charakteristischen Gänge und Höfe, vermitteln ein authentisches hanseatisches Flair. Lüneburg ist Teil der Europäischen Route der Backsteingotik und dokumentiert eindrucksvoll diese norddeutsche Baukunst. Die St. Johannis-Kirche, im 14. Jahrhundert erbaut, ist mit ihrem leicht schiefen Turm eines der Wahrzeichen der Stadt. Weitere bedeutende Sakralbauten sind die St. Nicolai-Kirche und der Dom St. Maria und Cäcilia. Das Deutsche Salzmuseum, auf dem Gelände der ehemaligen Saline erbaut, zeigt die Geschichte des Salzabbaus von der Mittelalter bis zur Schließung der letzten Saline 1980. Lüneburg ist zudem Universitätsstadt: Die Leuphana Universität Lüneburg, 2007 als Reformuniversität gegründet, hat sich zu einem wichtigen Bildungs- und Forschungsstandort entwickelt und prägt das junge, weltoffene Leben der Stadt. Lüneburg ist verkehrsgünstig angebunden: Die A39 verbindet die Stadt direkt mit Hamburg, der Hauptbahnhof bietet IC- und Regionalverbindungen in alle Himmelsrichtungen, und das lokale Busnetz erschließt alle Stadtteile. Die Stadt liegt direkt am Ilmenau-Radweg und ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Lüneburger Heide, die besonders zur Heideblüte im August und September ein beliebtes Reiseziel ist. Das Vereinsleben mit Schützenvereinen, Kulturinitiativen, Studentenverbindungen, Sportvereinen und der Freiwilligen Feuerwehr sorgt für einen starken sozialen Zusammenhalt und prägt das kulturelle Leben der Stadt. Lüneburg verbindet erfolgreich hanseatische Tradition, Backsteingotik, Salzgeschichte, universitäre Innovation und norddeutsche Lebensart. Die Stadt ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie eine mittelalterliche Hansestadt im 21. Jahrhundert ihre Identität bewahrt und gleichzeitig als moderner Bildungs- und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig bleibt. Die Nähe zu Hamburg, die einzigartige Kombination aus Salz-Museum, Backstein-Architektur, Gängen und Höfen sowie der direkte Zugang zur Lüneburger Heide machen Lüneburg zu einem unvergleichlichen Erlebnis für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Studenten und alle, die das norddeutsche Deutschland abseits der Großstädte erleben möchten. Die jährlichen Veranstaltungen wie das Altstadtfest, der Weihnachtsmarkt in historischer Kulisse und die Hanse-Tage ziehen Besucher aus der ganzen Region an und pflegen das lebendige Gemeinschaftsleben. Der Landkreis Lüneburg ist zudem Teil der Metropolregion Hamburg, was vielfältige Möglichkeiten für Pendler, Kulturinteressierte und Naturliebhaber bietet.

 

 
   
   
 
   
   

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