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Musterstadt - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Musterstadt  
   

Aachen

Land: Deutschland
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Einwohner: ca. 249.000
Erwähnung: 1. Jh. n. Chr. (als Aquae Granni), Kaiserpfalz Karls des Großen (8./9. Jh.)
Höhenlage: 173 m ü. d. M. (Stadtmitte)
Entfernung zur nächsten Großstadt: Köln (ca. 65 km), Düsseldorf (ca. 85 km)
Anzahl Campingplätze: 2 im direkten Umkreis (mehr in der Eifel-Region)
Nächster Flughafen: Maastricht-Aachen (ca. 30 km), Köln/Bonn (ca. 80 km)
Postleitzahl (PLZ): 52062–52080
Kfz-Kennzeichen: AC
Telefonvorwahl: +49 241
Lage: Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande, am Nordrand der Eifel
Reisezeit: Ganzjährig (Weihnachtsmarkt: Nov–Dez; Sommer: Mai–Sept)
Besonderheit: Aachener Dom (UNESCO-Welterbe), Rathaus, RWTH Aachen, Europastadt

Als lebendiges Herz Europas und ehemalige Kaiserpfalz Karls des Großen empfängt Sie Aachen mit einer einzigartigen Mischung aus tiefer Geschichte, internationaler Vernetzung und moderner Innovationskraft. Die bereits von den Römern als Heilbad geschätzte Stadt war im Mittelalter das Zentrum des Frankenreiches und ist heute durch ihre Lage im Dreiländereck ein Symbol für europäische Einigung. Herzstück ist der Aachener Dom, dessen Pfalzkapelle als erstes deutsches UNESCO-Weltkulturerbe gilt und seit über 1200 Jahren Pilger und Besucher aus aller Welt anzieht. Doch Aachen ist mehr als Museum: Als Heimat der renommierten RWTH Aachen University pulsiert hier der Geist von Forschung, Technologie und Start-up-Kultur. Die verwinkelte Altstadt mit ihren historischen Gassen, den thermalen Quellen (die heißesten Deutschlands) und der lebendigen Kneipenszene rund um den Markt lädt zum Verweilen ein. Mit direkter Anbindung an Belgien und die Niederlande, exzellenter Verkehrsanbindung und einer weltoffenen Atmosphäre ist Aachen ein idealer Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Entdeckungen, kulturelle Höhepunkte und wirtschaftliche Einblicke – kosmopolitisch, bodenständig und immer eine Reise wert.

Aachen liegt in Nordrhein-Westfalen, eingebettet in die Täler der Wurm und der Inde, direkt am Übergang zur belgischen Hochebene und den niederländischen Ebenen. Die Stadt zählt rund 249.000 Einwohner und ist durch ihre internationale Studentenschaft (über 45.000 Studierende) außergewöhnlich jung und dynamisch geprägt. Die Lage im „Dreiländereck“ macht sie zu einem natürlichen Knotenpunkt: Man kann innerhalb weniger Minuten die Landesgrenze überschreiten und in Belgien oder den Niederlanden einkaufen oder essen. Die Landschaft wechselt schnell von der dicht bebauten Innenstadt zu den grünen Hängen des Lousbergs und den weitläufigen Wäldern des Aachener Stadtwaldes, der direkt in die Eifel übergeht.

Der Charakter Aachens ist weltoffen, intellektuell und zugleich rheinisch-fröhlich. Die Stadt wirkt durch die vielen Studierenden und internationales Fachpersonal jung, kreativ und diskussionsfreudig. Die Atmosphäre ist geprägt von einem starken Bewusstsein für die europäische Idee – sichtbar an den vielen grenzüberschreitenden Projekten, dem Karlspreis und dem alltäglichen Miteinander verschiedener Kulturen. Gleichzeitig bleibt die Tradition lebendig: Ob beim traditionellen „Öcher Printe“-Backen, den Karnevalsumzügen oder den großen Stadtfesten wie „Öcher Bend“ – die Aachener pflegen ihre Identität mit Stolz und Humor.

Die Struktur Aachens folgt dem Wachstum einer historischen Metropole: Im Kern die kompakte Altstadt mit Dom, Rathaus und Markt, umgeben von gründerzeitlichen Vierteln wie dem Marschiertor oder dem Bahnhofsviertel. Weiter außen schließen sich moderne Wohngebiete, Campusflächen der RWTH und des Klinikums sowie ausgedehnte Parkanlagen an. Die Stadt ist dezentral organisiert, wobei jeder Stadtteil (von Burtscheid mit seiner eigenen Thermalgeschichte bis hin zum ländlichen Laurensberg) einen eigenen Charme bewahrt hat. Burtscheid, einst eigenständige Kurstadt, ist heute ein gehobener Wohnbezirk mit wunderbaren Parks und Quellen.

Sehenswertes konzentriert sich auf die Spannung zwischen Jahrtausende alter Geschichte und futuristischer Technologie: Der Aachener Dom mit dem Karlsschrein und dem Thron Karls des Großen, das gotische Rathaus mit seinen Kaisersälen, die Schatzkammer des Doms und das Centre Charlemagne (Stadtmuseum). Für Technikinteressierte bieten das SuperC der RWTH, das Internationale Zeitungsmuseum oder das Couven-Museum (Bürgerkultur des 18. Jh.) tiefe Einblicke. Die Natur kommt im Lousberg (Hausberg mit Panoramablick) und im Aachener Stadtwald nicht zu kurz. Die Region ist zudem bekannt für ihre Therme (Carolus Thermen) und die Nähe zu den Nationalparks Hohes Venn-Eifel.

Die Umgebung aachensis: Nördlich die niederländische Provinz Limburg mit Maastricht und Heerlen; westlich die belgischen Städte Lüttich und Eupen; südlich die Eifel mit ihren Talsperren und Wanderwegen; östlich die Industrielandschaft des Rheinlands Richtung Köln und Düsseldorf. Aachen eignet sich als perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in drei Länder, für Wanderungen in der Eifel oder für kulturelle Städtetrips in die Nachbarregionen.

Unterkünfte reichen von luxuriösen Grand Hotels (wie dem Quellenhof) über charmante Boutique-Hotels in historischen Gebäuden bis hin zu modernen Business-Hotels und günstigen Pensionen für Studierende und Backpacker. Die Preise variieren stark je nach Anlass (besonders während der Messen oder zum Weihnachtsmarkt), bieten aber insgesamt ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Infrastruktur ist hervorragend: Exzellente medizinische Versorgung (Uniklinik), vielfältiges gastronomisches Angebot (von traditioneller Brauhausküche bis zu internationaler Sterneküche), breites Kulturangebot (Theater, Konzerte, Museen) und sehr gute Bahnverbindungen (ICE-Halt).

Alltag aachensis: Morgens erwacht die Stadt mit dem Geläut der Domglocken und dem Duft frischer Waffeln („Aachener Printen“ gibt es auch frisch gebacken) an den Marktständen. Studierende strömen zu den Vorlesungen, Pendler nutzen die schnellen Verbindungen ins Umland, und im Dreiländereck beginnt der regsame Grenzverkehr. Mittags füllen sich die Cafés am Markt und in der Jakobstraße, diskutiert wird über Politik, Forschung und das lokale Fußballgeschehen. Nachmittags laden die Thermen zur Entspannung oder der Stadtwald zum Spaziergang ein. Abends verwandeln sich die Kneipenviertel in lebendige Treffpunkte, während über dem Dom die Lichter der Stadt mit denen der belgischen und niederländischen Nachbarn am Horizont verschwimmen – ein sichtbares Zeichen des vereinten Europas.

Aachen

 

 
   
   
 
   
   

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